Pulsnitzer Gesundheitslauf 2013 über 5 Km

Schnell die Familie eingepackt ging es am Freitag Nachmittag auf nach Pulsnitz. Nachdem der Transfershuttle uns zum Start gebracht hatte verbrachte ich eine gefühlte Ewigkeit bei der Nachmeldung. Noch rechtzeitig alle Startunterlagen bekommen machte ich mich auf zum Warmlaufen. Beim Einlaufen wurde der Start dann um 10 Minuten verschoben.
Die 10 Kilometer Läufer wurden auf die Strecke geschnickt. 5 Minuten später folgten wir 5er.
Ich sicherte mir einen Platz in der 1. Reihe und startete 18:10 in den Abend. Es ging gleich schnell los über sandige Wege nach oben. Der erste Läufer war schon jetzt weit weg und verabschiedete sich von allen anderen. Ich reihte mich auf Position 3 ein. In Schlagdistanz waren weitere Läufer hinter mir. Es ging hinunter und danach sofort auf Teer ordentlich hoch. In Weihnachtsmann – Stellung ging es hinauf auf den Schwedenstein. Überholende Läufer konnte ich vermeiden. Oben angekommen ging es über Feldwege hinab. Hier überholte mich ein “Berg – Ab – Läufer” der nicht zu halten war.
Jetzt galt es schnell Berg ab zu springen und ein Läufer zu distanzieren. Der 3. Platz war leider nicht mehr drin und so verteidigte ich meinen 4. Platz. Die lästige Strecke wurde mit Müller Milch Getränken und einem Pfefferkuchen belohnt.

Fazit: An Sieg war vor Ort nicht mehr zu denken.

Knappenmann 2011 – 1,9 km – 90 km – 21 km

Nachdem ich kurzfristig noch einen Startplatz für den Knappenmann bekommen hatte stand am vergangenen Wochenende dann doch noch die erste Mitteldistanz im Triathlon für mich dieses Jahr auf dem Programm. Einen Tag eher angereist machten wir es uns in einer Unterkunft gemütlich.

Am Wettkampftag ging es dann pünktlich 6:45 aus dem Bett. Nachdem die Startunterlagen abgeholt waren, das Rad in der Wechselzone verstaut war ging es auch schon fast los. Leider hat sich das Wasser im Vergleich zum Vortag sehr abgekühlt so das KEIN Neo Verbot war …  Das bedeutete für mich: “Das erste mal im Neo schwimmen!”

Dann Punkt 9 Uhr ging es los. Das gut 150 Mann starke Starterfeld machte sich auf die erste Distanz zu überwinden. Ich startete am Rande des getümmels und probierte den Neo aus. Die Meter bis zur ersten Boje waren endlos lang. Mit jedem Meter wurde es wärmer in der Zwangsjacke und ich sehnte mich nach der Wechselzone. Nachdem die erste Schwimmrunde absolviert war ging es kurz zum Landgang und gleich wider ins “kühle” Nass. Beim nächsten Landgang war das schwimmen erledigt und es kam zum schwierigen Teil.

Die Geschichte des Neo-Auszugs

Ab aus dem Wasser und den Strick runterziehen. Blöd nur wenn er bei der Hälfte klemmt und nicht weiter zu ziehen geht. Hilflos umherirrend sah ich Ralf: “Eh mach mal den Neo auf, der klemmt!”.
Ralf: “Ne das kann ich nicht da wird du disqualifiziert!”.. Franco: ” Okay…”…
Strick wider hoch gezogen und nochmals runter. Nix tut sich! Mist Scheisse! .. Irgendwie hab ich das Teil dann mit halbgeschlossenem Verschluss  doch noch vom Körper bekommen. Nach einiger Zeit in der Wechselzone hab ich es dann doch noch aufs Rad geschafft und fuhr die ersten Meter.

 

Die Strecke lies sich gut fahren und so konnte ich viele Positionen gut machen. Aus Respekt vor dem noch anstehenden Halbmarathon fuhr ich mein Tempo gleichmäßig und dosiert durch. Nachdem die 90 km Rad erledigt waren sollte der brutalste Teil des Triathlons folgen. Unter den Top 10 in der Wechselzone angekommen zog ich meine vergammelten Laufschuhe an und begab mich auf die Laufstrecke.

Ich lief locker los und sah leider weder vor noch hinter mir Läufer. Auch sonst flog maximal ein Vöglein vorbei und zwitscherte: “Noch 21 km Franco, das schaffst du nie!”. Die Moral war am Boden und der Weg noch lang. Nachdem die ersten Verpflegungsstellen durchlaufen waren und mein Standardspruch: “Schwamm und Cola” wie Butter von den Lippen flossen war die erste Runde geschafft. Es lief gut und so erhöhte ich das Tempo zur ersten Runde. Ohne Uhr war mein einziger Motivator Christian der in Schlagdistanz irgendwo vor mir lief. An den Wenden kam ich langsam näher und so holte ich gegen Anfang der letzten Runde alles aus mir raus. Nach ca. 17 km konnte ich Christian einholen und lief auf der letzten Rille. Erste beginnende Krämpfe im linken Oberschenkel kündigten sich an. In der letzten halben Runde verlor ich dann noch 2 Positionen und kam überglücklich nach 2:25 h als 15. (4. AK) ins Ziel.

Eine Super Veranstaltung und ich freue mich auf nächstes Jahr )

Jetzt gilt es über den Winter die alte Radform aufzubauen, Neo An-/Ausziehen üben und Laufen Laufen Laufen. Mit einer ordentlichen Schwimmtechnik sollte dann auch die Schwimmzeit ordentlich verbessert werden. In allen Bereichen ist noch Luft nach vorn )

Triathlon in Moritzburg 2010 – Rekordzeit

Vor gut 2 Wochen erhielt ich einen „Hilferuf“ der Triathlonstaffel des OSSV Kamenz. Michael Nuck musste den Radfahrpart wegen Rückenproblemen absagen. Also überlegte ich nicht lange und nahm die Herausforderung an.

 

Ein paar Tage später kamen mir erste Zweifel ob man die 180 km in einer adäquaten Zeit absolvieren kann.
Je näher der Wettkampftag rückte um so mehr hatte ich die Hosen voll. Wenigstens schien mein neues Zeitfahrrad bis zum Tag X fahrtüchtig zu sein. Das benötigte 42er Blatt um den zu großen Schaltschritt vom 56er auszugleichen hat es allerdings nicht mehr in meine Hände geschafft.
So machte ich mich nach 2 Probefahrten, der Bergübersetzung von 56/19, und „super“ vorbereitet am Freitag auf nach Moritzburg. Nachdem ich schon mal 33,33% unserer 3 – Mann Staffel kennenlernte sammelte ich erste Informationen zum Event.
Die Nummern wurden an Rad und Helm verklebt und das Rad in die Wechselzone verfrachtet. Mit den Worten: „Ich dürfte nicht mehr Duschen“, dann noch die Wade mit Nummer 110 beschmiert. Nicht zu vergessen der Helmtest wobei meine Frisur ruiniert wurde.  Aber genug der vielen Worte! Noch einmal schlafen stand auf dem Programm und dann sollte am frühen morgen um 7:55 der Start erfolgen. Das bedeutete ein sehr frühes Aufstehen
Auf ging es am Samstag mit weiblicher Begleitung nach Moritzburg. Zeitfahranzug übergeworfen, das Rad gecheckt und die Beine geölt stand ich pünktlich 7:45 im „Wechselgarten“. Klaus, unser Schwimmer, war der schnellste Mann im Wasser und Übergab mir um kurz vor 8 den Staffelstab in Form des Transponders. Das Abenteuer ins Ungewisse nahm seinen Lauf.
Nach dem 50 Meter Sprint mit Radschuhen schnappte ich mir Helm und Rad und sprintete in Richtung Radstrecke. Endlich auf dem Sattel angekommen begann der Spaß. Hinter dem Audi TT Roadster führte ich als erster das Rennen an. Jetzt galt es bis Bärwalde zu fahren. Dort ging es dann auf die 27,5 km Runde die 6-mal zu absolvieren war. Es gab je zwei Verpflegungen je Runde wobei ich dann ab Runde 2 immer die 1. Ansteuerte.
Die ersten zwei Runden liefen gut und es stand ein 42,5er Schnitt  auf dem Tacho. Die „Berge“ konnte oder musste ich in meiner gewohnten Elefanten-tret-kurbel-technik bewältigen.
Noch immer in führender Position überholte ich Fahrer für Fahrer was zusätzlich motivierte. In der 4. Runde dann ein moralischer Niederschlag. Meine linke Hüfte fing an zu schmerzen und der rechte Oberschenkel meldete sich und versuchte zu Krampfen. Ich nahm etwas Tempo raus und  hoffte auf „Wunderheilung“. Die letzten beiden Runden liefen dann wieder ordentlich und auch die Hüfte spielte wieder mit. Auf den letzten 15 km versuchte ich noch einmal die letzten Körner aus mir rauszuholen.
Richtung Ziel fuhr dann der Audi TT vor mir und hupte mir Richtung Ziel den Weg frei. Am Ziel angekommen stieg ich irgendwie vom Rad. Die Beine fühlten sich wie Pudding an. Ich hörte nur Leute klatschen und Klaus schreien: „Mann in gelb, Mann in gelb!!“. Der Weg vorbei an der Wechselzone war endlos lang aber das Gefühl gleich am Ziel zu sein trieb ein an.
Den Läufer dann gefunden und begrüßt übergaben wir unseren „Staffelstab“. Mein Part war beendet und Christian der Läufer übernahm. Mit über 5 Minuten Vorsprung lief er los und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende liefen wir überglücklich zu 3. mit einer Zeit von 08:03 Minuten durch das Ziel.  Mit über 17 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierten, der Tagesbestzeit in allen Disziplinen und dem neuen Rekord in Moritzburg  konnten wir mehr als zufrieden sein. Mit der Radzeit kann ich mich in die ewige Bestenliste eintragen und halte damit den Rekord
Nach dem langen Warten auf die Siegerehrung wurden wir mit Kuchen, Sekt, Urkunden und finanziell entlohnt.
Fazit:
Eine ganz neue Erfahrung für mich. Hat auf jedenfall super viel Spaß gemacht mit den Jungs und nächstes Jahr dann unter 8 Minuten .

LVM Sachsen in Belgern – 24. Platz

Ein Tag nach Frankfurt standen die Landesverbandsmeisterschaften in Belgern an. Da schon vorher klar war das es da keinen Blumentopf für mich zu gewinnen gibt hatte das ganze eher den Effekt eines Trainingsrennens.

Schon beim Abfahren der Strecke wurde mir ganz schlecht. Eine kleine steile Rampe und ca. 700 Meter übelstes Kopfsteinpflaster machten klar das das hier kein Spaß wird.

Pünktlich zum Mittag startete das ca. 70 Mann große Fahrerfeld. Nutrixxion, Issacc und der DSC stellten die wohl meisten Fahrer des Starterfeldes. Mit Radochla, Forke, Kux und anderen diversen Fahrern war das Feld sehr gut besetzt.

Nachdem ich beim Start aus der zweiten Reihe das erste mal am Ende der Runde die Kopfsteinpflasterpassage in Angriff nahm klickte ich erstmal aus dem Pedal und fand mich weniger später ganz hinten wieder. In der nächsten Runde ging dann am Ende des Pflasters eine 8 Mann Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich leider sehr weit hinten und das Rennen war gelaufen.

Dannach ging es vor das Feld und ich versuchte (vergeblich!) das Loch für unseren U23er Müller zuzufahren. Mit Gäbler von Jenatec wechselten wir durch kamen aber nicht entscheidend heran. Zu allem Schreck stürzte Gäbler dann auch noch (Gute Besserung an dieser Stelle, hoffe es ist nix schlimmes passiert?!).

Das Rennen lief dann recht unspektakulär weiter. Es ging in die letzte Runde und ich hielt mich vorne auf. Der DSC machte Tempo und ich ging an Posi 10 in die letzte Rampe. Am Ende spurtete ich auf einen durchwachsenen 24. Platz und bin froh das Material und Knochen heil sind.

Nach diesem Rennen kann auf jedenfall kein Kopfsteinpflaster mehr schocken

next Race: Kamenzer Anradeln )

Wochenende zwischen Nachtschicht und Arbeit

Kriterium in Rochlitz und GCC Rennen in Göttingen

Ein spannendes und vor allem sehr anstrengendes Wochenende stand vor mir. Vom Freitag zum Samstag absolvierte ich meine 4. Nachtschicht. Über ein paar Ecken bekam ich nachts noch die Information dass am späten Nachmittag ein Kriterium in Rochlitz stattfinden sollte.

Die Nacht überstanden, 4 Stunden geschlafen und das Rad rennfertig gemacht ging es auf nach Rochlitz.

Da der Rest des Teams schon in Göttingen das Hotel bezogen hatte war ich auf mich allein gestellt. Noch schnell die obligatorischen 13 Euro (!!!) Startgeld entrichtet und schon ging das große Warten los. Nach einer guten Stunde in der schönen Sonne fiel der Startschuss.
Bei wunderschönstem Wetter setzte sich das ca. 70 Mann starke KT A/B/C Feld in Bewegung. Dabei galt es 60 Runden á 1 km zu absolvieren. Aller 5 Runden war Wertung.
Gleich in den ersten Runden hielt ich mich sehr weit vorne auf und fuhr einige Attacken und machte das Rennen schnell. Dann ging es in die Wertungsrunde und noch immer befand ich mich ganz vorne. Auf der Zielgerade in einer eigentlich unglücklichen Position sicherte ich mir dann den 2. Platz und damit 3 Punkte. Der Grundstein für die Platzierung war gelegt.
In den folgenden Wertungen gab es nix zu holen für mich. Andre Schulze von Whirlpool setzte sich mit Kunath vom  Feld ab. Sie fuhren an der Spitze ein einsames Rennen und sammelten fleißig Punkte.
Im Feld ging es daher nur noch um zwei und einen Punkt. Nachdem ich mich erholt hatte versuchte ich noch ein paar Punkte zu holen. Die Position war ein paar mal gut aber leider langte es letztendlich immer nur für den 3. Platz.  Auch der Prämiensprint um eine Torte endete mit dem 3. Platz und damit nicht zu meinen gunsten!  Am Ende ging es dann mit dem Hauptfeld ins Ziel ein und ich erreichte einen guten 10. Platz.
Hat auf jedenfall richtig viel Spaß gemacht um die Ecken zu flitzen und mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein.
Nach dem Rennen ging es schnell wieder nach Dresden zurück. Fix geduscht und den Nährstoffbedarf gedeckt ging es auf zur Nachtschicht. Nach fast 10 Stunden Regeneration im tgl. Arbeitsalltag nahte der Feierabend. Also ab ins Auto und schnell die 330 km nach Göttingen gefahren. Ein paar Red Bull ähnliche Getränke sollten den fehlenden Schlaf ersetzen.
Pünktlich in Göttingen angekommen machte ich mich zum Gespött hunderter Radfahrer und fuhr im Unterhemd Richtung Start. Das warten auf ein Trikot und meine von den Teamkollegen schon angeheftete Startnummer begann. Endlich wieder im Univegatrikot, mit taktischen Informationen versorgt und aufgefüllt mit Energydrinks gings los.

 

——————————— BERICHT RENNEN IN GÖTTINGEN ————————
Wir rollten den Berg empor und nach einigen Kilometern ging es scharf. Nachdem ich dann auch einige hunderte Radler überholt hatte fand ich mich vorne im Feld wieder. Nach einigen Kilometern ging eine Attacke. Michi fuhr mit und wurde nie wieder gesehen.
Bei Kilometer 42 der erste Berg. Vorne machte Tober von Ferox das Tempo und die üblichen Namen der Szene reihten sich vorne ein. Zu meiner Überraschung konnte ich das schnelle Tempo mitgehen und so bildete sich eine kleine Gruppe aus 7 Fahrern. Gegen Ende des Berges wurden mir meine physischen und psychischen Grenzen aufgezeigt und die Gruppe fuhr fast davon.
Mit einer Zeitfahreinlage rettete ich mich aber noch in die Gruppe zurück (danke für die kurze Geschwindigkeitsreduktion!). Nachdem der erste Berg überstanden war kam bei Kilometer 52 noch ein blöder Berg, genannt Hoher Hagen.
Nach Attacken seitens Ferox fiel Nino Ackermann und meine Wenigkeit zurück. Nino konnte sich aber im Gegensatz zu mir wieder heran kämpfen. Für mich war das traurige Schicksal besiegelt und so ging es ca. 15 km allein weiter. Ohne Tacho aber mit viel Willen gab ich alles um irgendwie ins Ziel zu kommen.
Von hinten kam dann aber die nächste Gruppe mit ca. 20 Mann. Ich reihte mich ein und fuhr bis zum Ziel mit. Mangels Streckenkenntnis und in Erinnerung an Münster rollte ich ins Ziel ein und hatte mit dem Sprint dieses Feldes nichts mehr zu tun.
Ein nicht wirklich zufriedenstellender 25. Platz (AK 4.) stand am Ende auf dem Zettel. Ob meine schlechte Bergform oder doch das harte WE wegen des Nachtdienstes Schuld war wird sich in Frankfurt zeigen.
Nach dem Rennen standen dann noch 330 km Autofahrt und natürlich der Nachtdienst. An so einem Wochenende könnten die Tage ruhig 48 Stunden haben dann könnte man auch noch schlafen

 

Bis Frankfurt

Platzierung beim KT A/B/C Kriterium in Rochlitz

Beim heutigen Kriterium in Rochlitz konnte ich mir in der ersten Wertungsrunde einen 2. Platz und damit 3 Wertungspunkte ersprinten. Nachdem Andre Schulz von Whirlpool mit einem zweiten Fahrer dem Feld davonfuhren wurden diese nie wieder gesehen. Im Feld ging es dann noch um zwei und einen Punkt.

Ich versuchte nach einigen unglücklichen Versuchen das Feld zu verlassen. Ich Entschloss mich dann aber auf meiner Wertung “auszuruhen” und aus dem Feld noch ein paar Pünktchen abzubekommen. Leider scheiterte ich zwei mal sehr knapp und rollte als 3. des Feldes über die Linie. Shit happens…..

Am Ende stand dann ein guter 10. Platz für mich zu Buche… Am Sonntag, also quasi heute geht es dann nach Göttingen. Ich hoffe das mein Körper nach wenig schlaf (bzw. garkeiner!) dort noch irgendwas leisten kann.

Rund um Klöden – 2010

Und wieder mal stand ein Radrennen nach dem 4. Nachtdienst auf dem Programm. Auf ging es nach immerhin 2,5 h Schlaf in Richtung Wittenberg die Elbe hinab. Kurz vor Wittenberg liegt das wunderschöne Dorf Klöden. Das Gespannin Form von Mülli, Michi und mir wurden schon vom vierten Kollegen Grossi erwartet.

Nach dem Anziehen stand das orange – gelbe 4er Team am Start. Ich als „Leader“ habe mich heute einfach für das gelbe Outfit entschieden.
Unpünktlich um ca. 13:45 setzte sich das mit ca. 70 Fahrern besetzte Starterfeld in Bewegung. Gleich vom Start weg führte Mülli und ich das Feld mit hohem Tempo die ersten Kilometer entlang. Dann ging es ständig auf die Windkante. Das Tempo war hoch und es galt permanent Attacken zu vereiteln oder selbst zu fahren. Ich würde das Rennen als sehr Intensiv bezeichnen.

Meine Beine waren heute wie Pudding und so richtig 100% fit bin ich derzeit nicht. Aber der Spaß treibt einer Attacke zur anderen. Team Neff schob fleißig abwechseln Fahrer in den Wind. Das Team Levrier fuhr unauffällig und wartete bis zum Ende um René Fischer aufs Podest zu bekommen.
Dann 5 Runden vor Schluss setzte sich ein Fahrer vom Team Speiche ab. Schnell konnte er einen guten Vorsprung herausfahren und fuhr das einsame Rennen an der Spitze. Das Tempo wurde verschleppt und es fand sich nicht wirklich ein Team für die Nachführarbeit.

Es ging in die letzte Runde und alles lief auf einen Zielsprint des Feldes, welches noch aus ca. 30 Mann bestand, hinaus. Der erwartete Sprintzug vom Team Levrier blieb aus und so kämpfte sich René Fischer ohne Rücksicht auf Verluste mit der Elenbogentaktik an die Spitze. (Ein bisschen Rücksicht wäre Angebracht wir fahren hier keine WM!!)

Nachdem das Feld standhaft blieb und die gefahrene Welle überlebte konnte ich links auf dem Grünstreifen in 5. Position auf die Rechtskurve hinter dem Ziel zufahren. An Grossis Hinterrad zog ich dann Richtung Ziel und rollte als 3. über den Zielstrich. Grossi unser Fuchs wurde 4., Michi dann 6. Und Christian rollte unauffällig mit dem Feld ins Ziel.

René Fischer muss sich vor Sandro Kühmel geschlagen geben der verdient das Rennen gewinnt.

Fazit:
Mit 3 Fahrern unter den ersten 6 geht das Teamergebnis in Ordnung. Für mich Persönlich ist es der 4. Podestplatz im 5. Rennen. Das  Abo für das Treppchen und den 3. Platz ist gebucht.

Rund um Köln 2010

Radrennen ” Rund um Köln ” Jedermannrennen GCC

Kurz und knapp das wichtigste:

Bei schönstem Wetter ging es pünktlich 9:30 los. In dem gut 1500 Mann großen Starterfeld musste wir nur ca. 250 Fahrer überholen um an die Spitze zu gelangen. Nach 8 km war es gepackt und wir fuhren an der Spitze.

Bei Kilometer 60 verpennte ich total den Berg und fuhr von Posi Ü50 rein. Oben angekommen fand ich mich in einer 2. Gruppe wieder. Der Abstand zur 1. war nicht viel und so rollte alles aber wieder zusammen.

Christian hatte Reifenschaden und fiel aus. Gerit konnte nach Sturz zwar noch das Rennen beenden aber nicht mehr ins Renngeschehen eingreifen. Nach unzähligen Attacken kamen wir irgendwann beim zweiten mal

Bensberg an. Vor mir stürzte ein Fahrer auf der schmalen Pflasterstraße. Ich hatte Glück im Unglück und konnte weiterfahren. Michi musste wie viele andere Absteigen und “Flandern – typisch” den Fussmarsch antreten.

 

Bei Kilometer 105 eine erneute Attacke. Mit einem Fahrer von Corratec Cyclepower kamen wir gut weg. Dannach rollten wir auf eine große Gruppe der 70er Runde auf. Diese hängte sich an uns dran und so wurde unser

Feld leider wieder herangezogen. Dann ging es langesam Richtung Ziel. Ungefähr 5 km vorm Ziel attackierte Jos Wolkamp und dahinter 3 weitere Fahrer. Ich sah meine Chance und ging hinterher, fuhr an der Gruppe vorbei und

fuhr mit Jos Richtung Ziel. Es sah gut aus. Bei 300 Metern allerdings war es aus und das Feld kam. Renzo setzte sich im Sprint durch und ich konnte noch den 8. Platz ins Ziel bringen.

 

So nah dran überwiegt aber die Enttäuschung und als kleines Trostpflaster gab es noch den 1. Platz in der Altersklasse. In anbetracht unserer dezimierten Mannschaft haben wir mit dem Sieg des Rennens, Sieg AK Männer und den ersten

Platz in der Teamwertung noch das Maximum rausgeholt.

Sachsenring 2010 – 3. Platz

Sachsenring 2010 – Titelverteidigung fehlgeschlagen

Um 6 Uhr aufgestanden und mit meinem kleinen Flitzer zum Sachsenring gefahren ging es pünktlich 9:05 bei gutem aber kaltem Wetter los. Das recht große Startfeld (ca. 70 Fahrer?!) setzte sich in Bewegung und so ging das Rennen recht verhalten los.

 

Attacken und Ausreisversuche wurden im Keim erstickt. Nach zwei unglücklichen Versuchen meinerseits das Feld zu verlassen klappte es dann beim dritten Versuch.

Exakt 4 Runden vor Schluss setzte ich am Anfang der zielgeraden die entscheidende Attacke. Keiner konnte oder wollte (?) mir folgen und so hatte ich recht schnell ein kleinen Vorsprung.  Nach zwei Kilometern kam dann Teamkollege Renzo mit Sandro Kühmel angefahren.

Die letzten Runden spulten wir dann zu dritt ab, wobei ich eher mit Abstand versuchte hinterher zu fahren. Nach der Attacke war ich irgendwie zu nichts mehr fähig und war froh am Ende noch als 3. ins Ziel einzutrudeln. Voll blau gewesen und damit den Titel verloren. Shit happens und trotzdem zufrieden.

 

Der 4. Podestplatz fürs Team in 3 Rennen war gesichert. Meine 3. Top 5 Platzierung im 3. Rennen. Mit der Startnummer 3 auf dem Sachsenring wurde quasi schon der Endplatz vergeben

In diesem Sinne man sieht sich in Köln )

Saisonauftakt beim Berliner Radwochenende

Rund um das Driving Center Groß Dölln (102 km)
Das erste Rennen des Jahres fand am 27.03.2010 in Groß Dölln statt. Mit Michi und Christian nahm ich die 102 km in Angriff. In anbetracht des Wetters und meiner 7. und damit letzten Nachtschicht direkt vor dem Rennen hatte ich keine großen Erwartungen.
Das Rennen startete bei feuchten Straßen aber wenigstens ohne Regen. Schon nach der ersten Runde wurde unser 3er Team dezimiert. Michi stürzte leider und schied aus. Bis auf ein paar Details am Rad ist aber nichts passiert.

Christian machte sich schon ziemlich früh auf und davon mit einer 5er Gruppe. Alle wichtigen Teams waren dabei und so konnte ich das Feld gemütlich an der Spitze fahrend gut einbremsen. Nur 2 Arbeiter versuchten das Tempo hochzuhalten packten es aber nicht.
Erst als Jenatec aus der Spitzengruppe Defekt hatte machten diese Tempo und sorgten für das einholen der Spitzengruppe. Die Karten wurden neu gemischt und schon bald bildete sich 3 Runden vor Schluss eine weitere Gruppe von ca. 12 Fahrern. Mit dabei Christian und ich.
Diese harmonierte super und so wurden recht schnell die Weichen zum durchkommen der Gruppe gestellt. Zwischendurch regnete es noch mal wie aus Eimern.

Alles war einfach nur noch ekelhaft und nass!
Bis 3 Kurven vor dem Ziel blieb alles zusammen. Christian attackierte und so konnte nur ein Fahrer  von Ked Bianchi folgen. Ich hielt die Meute in Schach (von der aber sowieso hätte keiner folgen können) und führte diese in schlechter Position Richtung Ziel. Dort wurde ich noch von zwei Fahrern übersportet.  Mit dem ganzen Rennen können wir Super zufrieden sein.
P.S: Unglaublich aber wahr der farbige Ultremo ist mir nicht einmal weggerutscht bei dem ganzen Wasser!!

 

Berlin – Bad Freienwalde – Berlin (144 km)
Schon am nächsten Morgen stand der Klassiker Berlin – Bad Freienwalde – Berlin auf dem Programm. Diesmal war kein Regen in Sicht und so standen wir motiviert im 125 Mann großen Starterfeld und warteten was passiert.
Es ging gleich munter und fröhlich los. Erste Fahrer setzten sich ab, andere Versuchten es. Meine erste Attacke mit Norbert wurde vom eigenen Teamkollegen zugefahren. Ich hatte also noch etwas gut . Dannach ging es auf die Kante. Unser Plan das Feld in die länge zu ziehen scheiterte. Es fuhr keiner hinterher und so ging es ein paar Meter zu zweit weiter. Weitere Attacken folgten. Wir wechselten uns ab und sahen zu aus unserem “großen”  Team immer 2 dabei zu haben.
Dann war es so weit Christian attackierte bei Kilometer 35. Ich sah die richtigen Leute waren dabei. Leider grad erst wieder im Feld angekommen und total am Ende packte ich den Sprung zur Gruppe und hatte zu kämpfen den Anschluss zu halten.
Von Anfang an lief die Gruppe super und so kamen wir bis zum Ende durch. Die ganzen restlichen Ü100 Kilometer spulten wir im Belgischen Kreisel ab und fuhren gemütlich die paar Anstiege hoch.
Heute durfte ich mal und so fuhr Christian bis ca. 400 Meter vor dem Ziel von vorn. Von da an spurtete ich Richtung Ziellinie. Dannach befand ich mich im Windschatten 2er anderer Fahrer. Spurtete aus dem Windschatten und hatte einen Geschwindigkeitsüberschuss der für Platz 1 gereicht hätte. Also schnell die Beine hochgenommen und nach rechts auf die VR geschaut und versucht 2. oder 3. zu werden. Ging zum Glück gut aus )
Um nicht für den GCC disqualifiziert zu werden und weiterhin mit meinen Jungs lustig Rennen fahren zu können war dies nötig.
War auf jedenfall ein supergeiles Wochenende. Das Team hat super zusammengearbeitet und so haben wir bei jedem Rennen 2 Fahrer unter den Top 10 gehabt und immer das Treppchen besetzt.
Sachsenring wir kommen!!!!