Hallen”Marathon” Senftenberg 21,1 km

der erste Wettkampf für dieses Jahr stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Dieser sollte auch der erste Wettkampf in der neuen Altersklasse M30 werden. Hier konnte ich zudem abchecken ich welcher Verfassung ich mich so befinde. Über den Winter habe ich für meine Verhältnisse relativ viel gemacht. Seit 3 Wochen aber wieder weniger wegen des Küchenumbaus ;).

Und wegen des Küchenumbaus gab es 18 Uhr noch ein schönes Ragout Fin und als Hauptgang ein Braumeisterschnitzel aus dem Lindenhof. Derartige Essen spiegeln immer die perfekte Basis für Wettkämpfe wieder.
Kurze Rede – langer Sinn… Auf ging´s gegen 20 Uhr allein allein mit dem Caddy nach Senftenberg.

Unser alter Teamkollege Timo und wieder Teamkollege Micha starteten ebenfalls auf der Halbdistanz. Zielstellung für den Lauf war der Sieg, Streckenrekord und wenn es ein richtig guter Tag
ist unter 1:20. Was aber wegen der vielen Überholmanöver auf der steilen Laufbahn mehr als utopisch war (für mich…) war.

Pünktlich um 23 Uhr startete der Lauf. Es machten sich 75 Läufer auf in die Nacht. Vom Start weg gleich ordentlich Tempo aufgenommen. Ein Berliner lief zügig los und das Tempo war die ersten Runden sehr hoch. Der mitgereiste Trainer meines Mitläufers stoppte professionell die Zeit. Runde für Runde ging es voran. Nach guten 20 Runden trennten wir uns und ich lief mit kleinem Vorsprung vorne weg. Ich wusste aber es ist noch ein langer weg. Auf der ersten Hälfte konnte ich Rundenzeiten von unter einer Minute laufen. Bei 10 km checkte ich dann mit einer 37er Zeit ein. Ab da wurde es gefühlt auch immer schwerer. Wo sich mein Gegner befindet konnte ich leider bis zum Ende nicht richtig herausfinden. Das blaue Berliner Trikot gab es zu oft ;). So lief schleifte ich mich mit konstanten Zeiten von knapp 1:00 – 1:02 Runde für Runde. Die Beine wurden schwerer und die Lust immer weniger. Im Nacken immer den Gegner der in der selben Runde war. Ich lief nur unwesentlich schneller und konnte einen wahnsinnigen Vorsprung von 44 Sekunden rausholen.
Ohne ein Tropfen getrunken zu haben ging es endlich dem Ende entgegen. Die letzten Kilometer standen an und das Ziel nahte. Mehr schlecht als recht kam ich dann im Ziel an. Kein Hammer Lauf aber ein Sieg – das Laufgefühl war nicht sonderlich gut… Der Trainingszustand entsprechend nicht gerade auf der Höhe.

Der Sieg wurde mit einem schönen großen Pokal und einer Flasche Rosé vergoldet. Gegen halb 3 morgens fiel ich dann Todmüde ins Bett.
Der nächste Wettkampf wird wohl der Citylauf werden. Dann der OEM wo ich eigentlich nochmal angreifen wollte. In Anbetracht des Küchenumbaus und der damit einhergehenden Trainingsunlust wird hier aber wohl kein Wunder wie in Frankfurt eintreten.

In diesem Sinne – möge es schnell warm werden

 

Link: Hallenmarathon Senftenberg

Frankfurt Marathon 2015

nachdem der 30 Kilometer Lauf beim Tharanterwald – Lauf so gut lief meinte Martin das ich noch einen Marathon laufen muss. So machten wir uns kurzerhand auf die Suche nach einem passenden Marathon und entschlossen uns das ganze in Angriff zu nehmen. Die langen Läufe und die ein oder andere Trainingseinheit absolvierten wir daher immer Gemeinsam. Allein ist Training ja auch Doof.

Nachdem ich noch etwas abgespeckt habe und auf meine 4,5 Liter Spezidosis verzichtet habe holten wir uns bei ein paar langen Läufen und Intervalleinheiten die notwendige Fitness.

Wir machten uns daher Samstag auf Richtung Frankfurt. Unser Hotel im Bahnhofsviertel stellte sich als sehr schöne Unterkunft heraus. Free Minibar, free Wlan und free Sky – Bundesliga, free Kuchen und Kaffee rundeten das ganze ab. Die 20 Euro Tagesparkgebühr war verschmerzbar. Es folgte der Besuch auf der Marathonmesse und die Abholung der Startunterlagen. Die am Bahnhof stehende Mitmenschen zwinkerten und entgegen und flüsterten: “Koks, Gras?”. Ich wollte schon Antworte: “Geldschein, Rasenmäher?” Martin meinte dann aber das wir unter Umständen eine auf die Zwölf bekommen. So pendelten wir weiter zwischen Messe und Unterkunft.

Nach einigen eingelösten “Rosberger” Gutscheinen für Iso und Bier wollte Martin noch ins Primark. Günstige warme Sachen für die Startaufstellung waren das Ziel. Da die 10 Euro Hose zu teuer war musste sich Martin mit einer langen Unterhose (weiß) mit Eingriff zufrieden geben.

Martins Laune war aber schon Richtung Primark im Keller. So musste wir wahnsinnige 2,6 km bis in die City laufen. Zu viel für den Tapering Profi Martin. Die Stimmung war leicht angeheizt. Nächste Hürde: “Suche nach ner Kneipe!”. Auch hier war Martin sehr angespannt! In der ersten Kneipe haben wir fast im Tisch gesessen und aber kurzerhand gegangen da Martin Nudeln statt Haxe essen wollte.

Beim zweiten Gasthof haben wir am Sammeltisch platznehmen müssen. Das Cordonbleu für 23 Euro und das 3. Pärchen am Tisch verhagelten uns auch hier die Laune. Pärchen zwei stand nach kurzem Blick auf die Karte auf und wir gleich mit. Die erneute Suche verschlug uns zum Italiener. Den letzten Platz bekommen war es dort wirklich schön. Bedienung und Essen waren Traumhaft. Womöglich der beste Italiener Frankfurts. Martins Laune war wieder erträglich und es ging Fusswärts Richtung Hotel.

Der kurze Crash mit einem Laternenmast löste bei Martin einen Lachflash aus. Ein kleiner Umweg führte uns durch Rotlichtviertel. Auch hier wieder “Koks, Gras?”. Auch hier konnten wir dem Dessert wiederstehen. Im Hotel angekommen ne Runde Raab und Martin schlief schnell ein. Mein kleiner Schnupfen machte mir nachts zu schaffen und ich schlief mehr als schlecht…

Die humane Startzeit von 10 Uhr (+ Zeitumstellung) ließ ein gemütliches Aufstehen um 7 Uhr zu. Martins leckere Kaiserbrötchen und Marmelade waren eher langweilig. So gab es doch leckere Bratwürstchen und Rühreier. Mir hatz jedenfalls geschmeckt. Noch schnell den Saustall im Zimmer aufgeräumt und das Marathon Outfit angelegt ging es zu Fuß Richtung Marathon Start.

Eine halbe Stunde vorm Start wollte Martin seinen Garmin dann starten… “John de Bablüüü – nix geht mehr!”. Die Laune war verständlicherweise noch schlechter als am Vorabend. Wildes Handy gegoogle ging los und wir fanden die Restkombination. Garmin war zum Glück wieder in Takt.

Falls alle schon gelangweilt sind geht es nun gleich zum Rennen über. Um 9:45 nahmen wir Platz im Asics Startblock. Dicht gedrängt brauchten wir unsere Primark Sachen nicht mehr. Es war so kuschelig warm zwischen Läufer und Läufer. Zielvorgabe war SUB 3 so wie auf meinem Shirt vermerkt. Mein Paceband von Asics war auf eine 2:50 ausgelegt. Utopisch und so war für mich vllt. irgendwas zwischen 2:52 – 2:55 realistisch (aber ja… es sollte anders kommen ;)…..)

Musik auf volle Pulle kurz abgeklatscht und los ging es dann Pünktlich um 10 Uhr.

The Race

Das Rennen war eröffnet und die ersten Meter gepackt. Wie immer am Anfang natürlich viel zu schnell. Schon bei Kilometer 5 fast 2 Minuten Vorsprung zum Paceband am Handgelenk auf die 2:50 Zielzeit. Ich nahm etwas raus und rannte mit einer Gruppe ganz gut mit. Auch bei 10 Kilometer wieder etwas gut gemacht auf das Paceband. Weit unter 40… na ja ob das so gut ist. Das erste Gel bei Kilometer 13 und es lief alles noch wie ein Uhrwerk. Ein paar Getränke später dann endlich die hälfte gepackt. Halbmarathon unter 1:20… Sehr gut endlich eine neue Halbmarathon Bestzeit und ich war wieder vollends Motiviert. Tempo ging wieder etwas rauf bis ungefähr Kilometer 27. Hier merkte ich dann: “hubs, irgendwie ist es noch weit vllt. wird es doch kein Spaziergang!”.

Bei Kilometer 30 dann gute 8 Minuten Vorprung auf das Paceband von 2:50 Zielzeit. Also nochmal auf die Zähne gebissen und fein Taxofit Gels vom Verpflegungsstand vertilgt. Bei Kilometer 34 begannen dann meine Rechenspielchen. Sollte der Totaleinbruch kommen und ich nur eine 5er Pace laufen würde ich sagenhafte 8 Minuten verlieren. Na und? Wäre ja immer noch die Top Zeit von 2:50! Aber wieso auf 5:00 runterfallen? Die unbekannte wäre noch ein fataler Krampf aber da kann man dann sowieso nix machen. Also ab in den Modus: “Quäl dich!”… Und so kämpfte ich mich dann bis an das Ende irgendwie ins Ziel. Die Pace war nicht mehr so wie auf den ersten 30 Km. Aber immerhin nur knapp drüber über der utopisch anvisierten Zielzeit von 2:50 Bei Kilometer 38 wußte ich dann die Zeit wird Hammer und die nimmt mir keiner mehr weg. Andere laufen sicher eleganter die letzten Kilometer den Marathon aber ohne Modus “Quäl dich” wäre sicher ein weit höherer Trainingsaufwand notwendig. Aber man will ja auch noch etwas Leben und ein paar Pizzas die Woche essen.

Auf jedenfall ging es dann bei exakt 2:43:00 in die Festhalle. Und ja ich hab sogar mal die Arme in die Luft gerissen ;)… und dann Obligatorisch wieder auf den Boden gesunken. Endlich nicht mehr laufen “JUHU”….

Schnell ging´s zur Zielverpflegung wo mich 5 farbige Kinder/Jugendliche rührend umsorgten. Ständiger Colanachschub, nette Unterhaltungen und Angebote in Form von essen überhäuften mich. Die waren wirklich mit Herzblut bei der Sache

Auf in die Festhalle und Martin empfangen. Martin lief auf Sicherheit mit dem 3-Stunden Pacemaker bei 2:58 ins Ziel und hat seine Marathonzeit von Prag nochmal verbessert. Den defensiven Laufstil muss man ihm noch austreiben. Hier ist auf jedenfall noch wesentlich mehr drin Aber Bestzeit ist Bestzeit

Fazit:   Super zufrieden heute, auch wenn man mit mehr Trainingsaufwand speziell auf den letzten 10 Kilometern immernoch wesentlich mehr rausholen kann. Für das unprofesionelle Training und dafür das es ein Hobby ist aber definitiv das beste rausgeholt ;).  Neue HM Bestzeit 1:19:38 und Marathonzeit von 3:03 auf 2:43  um 20 Minuten verbessert. Danke vor allem an Cindy die ich tagtäglich “zu laber” und Martin der so oft mit mir laufen musste. Frankfurt war super organisiert und die Strecke war richtig gut zu laufen.

6. Hüttertallauf in Radeberg

Nachdem ich Cindy Wochenland mit “Hüttertallauf” auf den Keks gegangen bin waren wir heute endlich am 13.09. angelangt und der Lauf war zu greifen nah. Als jetzt wohnhafte Radeberger ist der Lauf natürlich jedes Jahr ein fester Bestandteil im Laufkalender.
Nachdem wir heute morgen Fußläufig zum Freibad starteten fingen uns ein paar Läufer ab und fragten nach dem Weg zur Hüttertalmühle. Nach dem Gespräch war uns dann auch klar das der Start diesmal nicht auf dem Markt war sondern an der Hüttertalmühle. Also schnell ins Auto gesetzt und zum Start gefahren.

Nach dem anbringen der Startnummer und dem Aufwärmen ging es dann auch etwas unpünktlich 10:15 los. Das 123 Mann und Frau starke Starterfeld machte sich auf die crossigen 9,3 km in Angriff zu nehmen. Gott meinte es heute gut mit mir und es waren keine Läufer aus einer anderen Welt am Start ;)… So war heute also wirklich was drin. Den ersten Kilometer wieder viel zu schnell in 3:20 gelaufen befand ich mich am ersten Berg mit 2 anderen Läufern wieder. Ich wechselte kurz in den Windschatten und beobachtete das Geschehen. Der Wind war so stark das man nicht vor Hitze sterben musste. Nach gut 1,5 Kilometern ging es dann auf einen Radweg wo wir Windkante liefen.

Etwas an Tempo gewonnen konnte ich meine zwei Begleiter abschütteln. Es ging hinab und schließlich Richtung Felixturm hinauf. Immer Berg hoch und dann schön steil auf der Wiese empor.
Motiviert und mit gutem Vorsprung ging es weiter hinter dem Führungsrad her. Jetzt nur noch den Berg runter und durch das Hüttertal zurück zu Start und Ziel. Nach gut 3 km waren die letzten 3 Kilometer auch absolviert und der Sieg beim Heimrennen war in der Tasche.

Glücklich nahm Cindy mich in Empfang und wir besuchten den Imbiss. Dort gab es dann ein tolles “Raketeneis” (gab nur 2 Eissorten). Der Biergutschein wurde gegen eine Brause getauscht.

Bei der Siegerehrung gab es dann einen wunderschönen Holzpokal und ein Wurstpaket. Jeder Starter bekam außerdem noch ein Lunchpaket von Heinrichstaler und Müllermilch gesponsert.

Der Hüttertallauf ist auf jedenfall einen Besuch Wert und eine sehr schöne Familiäre Veranstaltung mit einer Abwechslungsreichen Strecke Bis nächstes Jahr am 18. September

Tharanter Wald Lauf 30 km – Sieg

Lange Läufer können ja nicht schaden und so stand heute der Tharanter Wald Lauf an. Die schwierige und Lange Strecke durch den Wald ist an sich nichts für mich. Zudem ich noch bittere Erinnerungen an den damaligen 10 Kilometerlauf hatte.

Nachdem ich mit Timo angereist war und wir uns umgezogen hatten ging es pünktlich an den Start. Es galt in 2 Runden rund 450 Höhenmeter und die besagten 30 Kilometer zu bewältigen. Die eingelegte Musik im mp3 – Player sollte mich neben den vielen Bäumen ein wenig Unterhalten.

Kurz nach dem Start noch ein kleines Wasser getrunken und ich machte mich vom Start weg allein auf die Distanz in Angriff zu nehmen. Mit ordentlich Tempo ging es erst hinab und später wieder hinauf. Eine Art Highway Berg hoch der nicht Enden wollte. Das Tempo war gut und die Gegner zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen. Nachdem ich an einem Streckenteil fast mit Timo kollidierte, welcher den Halbmarathon lief, ging es weiter. Es passierte nichts aufregendes im Wald und so kämpfte ich mich vor dem beenden der ersten Runde den Schlussanstieg hoch. Jetzt das ganze nochmal… Bravo… weiter ging es und jeder Baum grüßte nochmals persönlich. Wir hatten uns ja bereits kennengelernt! Die Beine wurden schwerer und ich schaute auf die Uhr. Irgendwann waren dann noch 5 Kilometer zu laufen und ich rechnete die Pace hoch.

Es schien noch möglich unter 2 h zu laufen – Wahnsinn! Fraglich was in der Pizza am Vorabend drin war. Die letzten Kilometer waren die schwersten und es ging hoch. Total am Ende marschierte ich dann mit einer 1:58:53 als erster in das Ziel. Endlich mal ein Gesamtsieg!

Bei der Siegerehrung gab es dann sogar noch einen kleinen Pokal für die Schinderei.

Fazit: Keine Motivationsprobleme und sauber durchgerannt

Triathlon Brettmühlenteich

Triathlon Brettmühlenteich

schnell gearbeitet und nach Feierabend ab zum Triathlon zum Brettmühlenteich. Mit Cindy als Betreuerin ging es ab zum Teich nur eine halbe Stunde entfernt von Radeberg. Beim Anblick der letztjährigen Ergebnisliste hatte ich mir schon etwas ausgerechnet. In Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl schrumpfte die Hoffnung vor Ort. Es gingen 140 Teilnehmer um 17:10 an den Start.

Aus Faulheit verzichtete ich auf den Neo wegen der recht kurzen Distanz von 500 Metern. Viele andere hatten allerdings einen Neo an. Alle standen im Wasser und urplötzlich ging es los. Unerwartet waren ein paar Leute vor mir und es ging aus der 3. Reihe los! Furchtbar! Noch nie erlebt und so hatte ich dutzende Beine vor und in mir. Auwa… Bis ich ins schwimmen rein kam dauerte es.

Irgendwann lösten sich dann die Knäule und ich konnte etwas besser schwimmen. Raus ging es mit viel Rückstand. Bestimmt 20 Leute vor mir.. Die erste Distanz komplett verloren. Es ging eine halbe Ewigkeit über Steine, Schlamm und Nadeln bis in den Wechselgarten. Ab auf´s Rad ( 27 km / 3 Runden) und weiter. Die ersten Radler konnte ich auf den kommenden 3 Runden schnell überholen. Mindestens 200 Meter vor mir eine Gruppe von 5 Leuten. Wieso fahren die Windschatten??? Sinnlos! Hinter mir hingen auch schon 2 Radfahrer und so entschloss ich mich irgendwie vorzufahren. Gelang mir dann auch und ich fand mich bei den lustig rollenden Windschattenfahrern ein. Nach drei gescheiterten Versuchen wegzufahren blieb ich dort bis zum Wechsel.

Etwas säuerlich über den untypischen Triathlon bereitete ich mich auf den Wechsel vor. Als zweiter stellte ich mein Rad an den Baum und rannte der letzten Disziplin entgegen ( 4 km Laufen). Auf den ersten Kilometern waren wir zu dritt. Ein 17-jähriges Mädel rannte an uns vorbei, hatte Sie doch schön im Windschatten Kraft gespart und kam als sehr gute Schwimmerin als 2. aus dem Wasser.

Das Mädel war weg, auch einer vom Team Fang das Gnu. Der zweite überholte mich wenig später. Frei nach dem Motto “Fang das Gnu” hatte ich zwei Gnu´s vor mir. Nachdem es auf die Straßenpassage ging legte ich eine flotte Sohle auf´s Parkett und konnte das ganze bis zum Ziel durchziehen. Ein Gnu war weg und das andere in Sichtweite. Fast hätte ich das andere noch bekommen – war dann aber 8 Sekunden vor mir im Ziel

Das es am Ende um Platz 1 – 3 ging wußte ich erst im Ziel …. Bin daher als Gesamt 2. Männer (1. AK) ins Ziel. Die Lady aus Brandenburg lief ca. 12 Sekunden vor mir ins Ziel. Im Ziel gab es dann einen Aal.

Fazit: Insgesamt super zufrieden mit der Performance. Einzig das schwimmen war alles andere als gut. Ab sofort muss mit Neo geschwommen werden wenn es erlaubt ist. Das unprofessionelle Auftreten ohne Neo hat heute den Sieg gekostet. Das Windschattengefahre heute tat der Aufholjagd auch nicht gut! Trotzdem beste Radzeit.

Hallenmarathon in Senftenberg

dieses Wochenende stand der erste Wettkampf für dieses Jahr an. Nachdem ich TOP motiviert über den Winter gekommen bin war das Training die letzten 4 Wochen dann wieder eingeschlafen. Einzig die langen Läufe konnte ich gut absolvieren. Das Tempotraining kam aber deutlich zu kurz. Das Gewicht von 76,1 Kg am Wettkampftag war auch nicht so sehr motivierend. EGAL

Auf ging´s nach Senftenberg wo Cindy und Gerlinde Ihren Paarlauf mit einem tollen 2. Platz beendeten. Die Spannung stieg auch bei uns und wir  zogen uns an für den 18 Uhr starteten Marathon. Es standen ca. 75 Leute am Start die die 169 Runden a 250 Metern in der Halle bewältigen wollen. Vorgenommen hatte ich mir eigentlich ein Sub3 (was ist ein Mensch schon ohne Ziele ;)…).

Los ging es und die ersten Runden waren abgespult. Die Zeit stoppte ich alle paar Runden und lag gut im Zeitplan (00:59 – 01:01 Minuten/Runde). Das konnte ich auch 65 Runden gut durchhalten. Ein paar zu viele Runden lutschte ein Mitläufer die ganze Zeit hinter mir was sehr nerv tötend war. Jeder Runde rief sein Sohne: “Wir sind im Zeitplan, der führende läuft schneller!” Da ich die Runden stoppte konnte ich jedesmal schon wissen was er gleich sagt. Nach Abbremsen meinerseits wollte er nicht führen. Also wieder vor und selbes Spiel nochmal.. Er lief auf einmal 56er Zeiten. Er war der aktuell 2. und ich dann 3. Im Ziel erfuhr ich dann das er nicht mehr lang durch die Halle sauste :p

Es nahte die Halbzeit und der Zeitplan stand noch. Die Rundenzeiten wurden aber typischerweise auch langsam. Das ich hinten raus Zeit verlieren würde war aber auch klar und mit eingeplant. Es waren noch 50 Runden zu laufen und an der der Verpflegungsgeraden begann dann der weniger schöne Teil des Laufes. Die linke Wade krampfte und ich dachte nur: “Scheisse”. Also erstmal eine Halbe Runde gegangen. Ich erinnerte mich an den Ultra 2012 und dachte mir nach der Pause kannst du wieder schneller Rennen – die tut dir gut. Nach der halben Runde rannte ich wieder weiter. Dieses Spiel durfte ich dann insgesamt 6x auf den letzten 10 Kilometer spüren. Meine Rundenzeiten stoppte ich gar nicht mehr und wollte einfach nur noch ins Ziel. Beim Überholen in der Steilkurve humpelte ich irgendwie vorbei um das linke Bein nicht so sehr zu Belasten. Die Runden wurden nicht weniger und ich lief nur noch wie ein Stück elend Runde für Runde weiter. Die letzten 2 Kilometer standen an. Die 3 h waren sowieso dahin und auch unter 3:10… Die letzte Runde ich freute mich gleich einfach nur auf den Boden zufallen und nicht mehr stehen zu müssen. Es war gepackt Ziel! Endlich mal wieder ein Marathon gelaufen. Das ich 3. geworden bin erfuhr ich erst im Ziel. Ich dachte 4. oder 5.

Aber am Ende standen dann 3:10 h, 3. Platz Gesamt und 1. Platz AK zu Buche. Wie ein Stück Falschgeld lief ich umher und mir tat alles weh. Meine erste Massage wird wohl auch die letzte sein. Die Massagefrau hat mich fast umgebracht und ich lag schreiend auf der Liege. Wobei das ganze sicher nicht an der Massagefrau lag sondern das eine Massage so weh tun muss… Nach dem Duschen ging´s mir dann wie nach dem Ultra damals… Kreidebleich und im Schongang setzte und legte ich mich überall nieder.

Fazit: Auch wenn die Sub3 nicht geklappt hat bin ich Super Zufrieden

Morgenpost Marathon 10 Km Lauf

Nachdem ich jetzt wahnsinnige 5 Wochen den Runnerspoint 35 Minuten Plan auf 10 Km absolviert hab stand heute der 10 Kilometer Wettkampf an. Der Plan umfasst eigentlich 12 Wochen aber ein weiterer 10er Wettkampf ist irgendwie so spät nicht in Sicht. Also musste der Morgenpost 10er als schneller Lauf herhalten. Die Strecke mit den vielen Brücken ist nicht der Hit aber was solls.

Am Vorabend wurden noch alle Utensilien zurechtgelegt und auch  Cindys pinke Lidl Socken durften sich dazugesellen. Das pinke Laufshirt wurde mir dann geradezu aufgedrängt. Für den besonderen Tag gab´s also ein besonderes Outfit. Die gelben Neon Söckchen hängen einem ja irgendwann auch mal zum Hals raus!

Pünktlich um 9 trafen wir uns auf dem Parkplatz mit Christian. Nachdem ich die ersten lustigen, beschämenden und laut grölenden Kommentare erhielt kamen Zweifel am Outfit auf. Ein Wechselshirt war nicht vorhanden und so ging es im pinken Outfit weiter Richtung Start/Zielbereich.
Ab dem Einlaufen bekam ich die Blicke nicht mehr mit und konnte mich auf den Wettkampf konzentrieren. Also ab in den Eliteblock und die 4 Startreihe.

Punkt um 10 startete das riesen Startfeld des Morgenpost Marathons. Ich wurschtelte mich irgendwie durch das Feld und sprang von links nach rechts bis es dann auf der Brücke übersichtlich wurde. Ich versuchte mich an Mark zu orientieren.  Das Ziel konnte ich dann ab Kilometer 2 auf Acta legen und machte die Pace für 2 farbige Läuferinnen. Auf der Brücke hatte ich meine Arbeit getan und Sie zogen langsam vorbei. Eine Weile ging es in einer Gruppe weiter.

Nach der Teilung der 10er Strecke war alles irgendwie nicht mehr so schön. Ab und an überholten mich Läufer und die vor mir laufenden zogen etwas weg. Die Motivation war irgendwie im Keller und ich fühlte mich auch beim Blick auf die Uhr sehr langsam. Weiter ging es abermals über die Brücke und wieder zur Elbe hinunter. Überholenden Läufer waren weiterhin ein Thema. Das 8 Kilometer Schild, welches ich fast umgeschmissen hätte, war passiert. Jetzt noch den hässlichen Weg zum Palais hoch und über die s*** Albertbrücke mit dem Kopfsteinpflaster. Beim Blick auf die Uhr träumte ich dann noch von einer Sub 36.. Nachdem ich auf der Zielgeraden war nahm diese aber kein Ende und nix war mehr möglich.

Am Ende stand dann eine 36:18 zu buche. Insgesamt sicher eine gute Zeit aber ärgerlich!

Fazit: Die Brücken nerven, nicht 100% durchgezogen und am Ende die kleine Quittung bekommen. Das nächste mal ab nach Berlin zum Asics Lauf. Die Pinken Sachen trugen sich hervorragend. Neben laufenden Bierflaschen, einem nicht fliegenden Supermann und  dem Teufel war ich nicht der einzigste bekloppte.

Persönliche Bestzeit beim 10 Kilometer Lauf war es trotzem

11. Borsberglauf über 6,5 km

Am heutigen Feiertag stand ein kleines Event an. Zum ersten mal ging es heute zum Borsberglauf. Nach dem viel zu frühen Aufstehen am Feiertag ging es in die eisige Kälte raus. Die Anreise erfolgte zusammen mit Christian mit dem Auto. Nach ein paar Minuten waren wir schon im schönen Pillnitz angekommen und parkten das Auto ab. Nachdem wir jede Menge befreundete Läufer trafen hatten wir auch die Startnummern an unseren “Kleidchen” angeheftet.

Nach einer kurzen Regenerationsphase im warmen Auto machten wir uns auf zum Start. Der 17 km und 11 km Lauf starteten vor uns. Wir waren also die letzten die auf die schöne Strecke durften.

Mit ein wenig Verzögerung ging es los und rund 75 Läufer machten sich auf die Strecke zu  bewältigen. Ohne Streckenkenntnis ging ich unbefangen auf den Kurs. Vor mir machten sich zwei Läufer aus dem Staub die ich laufen ließ. Der erste Berg ließ auch nicht lang auf sich warten… Wohl oder übel ging es steil den Wald hinauf. Nachdem ich fast falsch abgebogen wäre holten mich die Streckenposten auf den richtigen Pfad zurück. Weiter ging es “locker” den Hang hinauf. Da die ersten beiden weg waren und der 3. Platz ziemlich sicher war nahm ich lockerer als sonst die nächsten Kilometer in Angriff.  Es ging über Stock und Stein, unter Bäumen ging es durch und an Schluchten vorbei. Dann erfolgte die Trailstrecke Berg ab. Von Fels zu Fels ging es immer weiter runter. Ein paar Spaziergänger sprangen zur Seite um nicht umgerannt zu werden.

Als dann langsam das Ende in Sicht war winkte mich der Polizist nach links wo es einen schönen Pflasterberg hoch ging. Bis dahin dachte ich es geht gemütlich die Straße entlang zum Ziel. Pustekuchen! Also nochmal hoch auf den Weinberg und die Aussicht genießen. Aber auch da war der schöne Lauf noch nicht zu Ende und es ging in Serpentinen kleine Pflasterwege nach unten. Nach einem steilen Stück auf Panzerplatten war es dann vollbracht.

Mit dem 3. Platz konnte ich mich gut anfreunden. War ein lockerer lustiger Lauf mit einer brutalen Strecke. Auf dem Podest gab es dann noch ein Startnummernband, ein Handtuch und ein paar Blumen die jetzt den Vorgarten zieren.

Fazit: 17 km möchte ich bei diesem Profil nicht rennen – 6,5 Km reichen daher locker – es war ja auch Ruhewoche. Danach wurden dann noch ein paar Autoaufkleber produziert.

Herbstlauf in Freiberg

Nach dem gestrigen Bahnlauf folgte wenige Stunden später schon das nächste Event. Auf ging es mit Chrstian und Cindy nach Freiberg. Dort galt es einen crossigen leicht hügeligen Lauf über 7,8 km zu bewältigen. Cindy stimmte dem Doppelstart zu und bereute es keineswegs

Pünktlich setzte sich das Starterfeld in Bewegung. Los ging es ungewohnt locker mit einer 3:45. Am Ende der Stadionrunde waren wir nur noch zu dritt. Das Tempo war immer noch “unten” und ich machte mich allein auf die Reise. Die zwei Läufer vom Loneytones Team kamen nach wenigen Metern wieder näher. Und schon kam der erste Hügel. Einer lief weg und einer wieder hinterher. Ich ging an meine Grenzen konnte aber dem ersten Läufer nicht folgen. Bis Kilometer 5 blieb der Abstand recht konstant. Ab da an stieg er deutlich an und ich schien auch langsamer zu werden. Der 2. Platz war außer Gefahr und genügend Abstand bis nach hinten da. Bei 2 Kilometer vor dem Ziel kam eine Kurve. Der Pfeil ging gerade aus und die Bändchen nach links…. Also nach links gelaufen… und wie sollte es anders sein natürlich falsch. Nach wenigen Metern dachte ich mir das ich falsch bin. Also wieder den  Weg hoch. Da kam auch schon der drittplatzierte. Ein wenig Vorsprung hatte ich noch aber leider nicht viel. Demotiviert versuchte ich die letzte Kräfte zu mobilisieren und rannt um den 2. Platz. Von hinten hörte ich die rufe des Trainers vom 3. Noch wenige Meter bis zum Ziel… und dann auch noch eine ganze unerwartete Stadionrunde. Aber der Abstand reichte und ich lief als zweiter ein.

Cindy kam dann auch ins Ziel und zog mir verbal die Keule über den Kopf. Die doch hügelige Strecke und der Doppelstart nagte an ihr. Aber sie hat es geschafft und sich tapfer geschlagen.

Als Siegprämie gab es eine Puma – Tasche, ein paar Roeckl Handschuhe und eine Trinkflasche.

Fazit: Schöne Veranstaltung aber definitiv keine Strecke für mich – schrecklich.

37:00:00 beim Sportcheck Lauf in Leipzig

Die von uns schon 2 Wochen vorher geplante Teilnahme beim Sportcheck Lauf in Leipzig konnte fast ohne Probleme vollzogen werden. Da die Startgebühr von BMW übernommen wurde blieben nur die Spritkosten an uns hängen. Da der Audi am Vortag wegen technischer Probleme abgeschleppt werden muss ging es mit dem kleinen Citroen C2 samt 4 Menschen und 2 Hunden nach Leipzig.

Die Fahrt verlief problemlos. Bei der Anmeldung gab es dann nur noch L – Kleider T-Shirts. Aber Mitfahrer Christian bekam sogar ein getragenes ungewaschenes Shirt. Zum Glück hat keiner 25 Euro auf den Tisch gelegt … Nach Transpondersuchaktionen durch Nase Christian standen Cindy, Janet und Christian pünktlich 5 Minuten vor dem Start am Ende des großen 5 Km Startfeldes. Ich nahm meine Aufgabe als Hundepapa wahr und umsorgte die zwei kleinen süßen.

Nachdem Christian umgeknickt ist und locker auslief schaften Cindy und Janet nach einer Vielzahl von Überholmanövern ein supi zeit von unter 30 Minuten. Als alle da waren konnte ich mich langsam auf das 10 Km Rennen vorbereiten.

Ohne Aufwärmung ging es 15 Minuten vor dem Start in die erste Reihe. Es war gefühlt bitter kalt und die Regenwolken drohnten über dem Markplatz. Da der Akku von meinem Garmin abermals hinunter war lieh mir Christian kurzerhand sein Gerät. Durch tolle Einstellungen sollte ich virtuell gegen ein 36:30 Läufer laufen. Punkt 12 Uhr ertönte der Startschuss. Nach mehrmaligen betätigen der Starttaste am technischen Gerät ging nix mehr. Ab Meter 4 ging es ohne Hilfsmittel weiter und der virtuelle Spaß war im Eimer. Ich begab mich in eine 6 Mann Gruppe aus der wenig später eine 4 Mann Gruppe wurde. Nachdem ich nach ca. 5 KM nicht mehr folgen konnte lief ich allein meinem elend entgegen. Irgendwann rief ein Zuschauer: “Platz 17!.” Das war aufbauender als die dauernd applaudieren Leute hinter mir die die 1. Frau anfeuerten. Nachdem mich dann 2 Läufer überholten rechnete ich schon damit das auch noch die Frau von hinten kommt. Ich lief weiter und wartete auf das 9 Kilometerschild was meine einzige Orientierung an diesem Tag sein sollte. Irgendwann kam es endlich und ich bekam ein psychisches hoch. Die 2 mich überholenden Läufer waren noch in Reichweite. Die letzten Kräfte mobilisiert konnte ich mir meinen 17. Platz zurück holen. Auf der Uhr Stand etwas von 00:37:0X. Meine Gruppe bis Kilometer 5 kam bei 36:20 rein (war wohl zu schnell …). Ich sank wie ein Gläubiger auf den Boden und träumte von Cola… Diese holte ich mir dann ein paar Meter weiter an der Verpflegung.

 

Fazit: Gute Zeit, scheiss Technik und eine ausbaufähige Lasagne vom Italiener. Schön war´s in Leipzsch