Triathlon Brettmühlenteich

Triathlon Brettmühlenteich

schnell gearbeitet und nach Feierabend ab zum Triathlon zum Brettmühlenteich. Mit Cindy als Betreuerin ging es ab zum Teich nur eine halbe Stunde entfernt von Radeberg. Beim Anblick der letztjährigen Ergebnisliste hatte ich mir schon etwas ausgerechnet. In Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl schrumpfte die Hoffnung vor Ort. Es gingen 140 Teilnehmer um 17:10 an den Start.

Aus Faulheit verzichtete ich auf den Neo wegen der recht kurzen Distanz von 500 Metern. Viele andere hatten allerdings einen Neo an. Alle standen im Wasser und urplötzlich ging es los. Unerwartet waren ein paar Leute vor mir und es ging aus der 3. Reihe los! Furchtbar! Noch nie erlebt und so hatte ich dutzende Beine vor und in mir. Auwa… Bis ich ins schwimmen rein kam dauerte es.

Irgendwann lösten sich dann die Knäule und ich konnte etwas besser schwimmen. Raus ging es mit viel Rückstand. Bestimmt 20 Leute vor mir.. Die erste Distanz komplett verloren. Es ging eine halbe Ewigkeit über Steine, Schlamm und Nadeln bis in den Wechselgarten. Ab auf´s Rad ( 27 km / 3 Runden) und weiter. Die ersten Radler konnte ich auf den kommenden 3 Runden schnell überholen. Mindestens 200 Meter vor mir eine Gruppe von 5 Leuten. Wieso fahren die Windschatten??? Sinnlos! Hinter mir hingen auch schon 2 Radfahrer und so entschloss ich mich irgendwie vorzufahren. Gelang mir dann auch und ich fand mich bei den lustig rollenden Windschattenfahrern ein. Nach drei gescheiterten Versuchen wegzufahren blieb ich dort bis zum Wechsel.

Etwas säuerlich über den untypischen Triathlon bereitete ich mich auf den Wechsel vor. Als zweiter stellte ich mein Rad an den Baum und rannte der letzten Disziplin entgegen ( 4 km Laufen). Auf den ersten Kilometern waren wir zu dritt. Ein 17-jähriges Mädel rannte an uns vorbei, hatte Sie doch schön im Windschatten Kraft gespart und kam als sehr gute Schwimmerin als 2. aus dem Wasser.

Das Mädel war weg, auch einer vom Team Fang das Gnu. Der zweite überholte mich wenig später. Frei nach dem Motto “Fang das Gnu” hatte ich zwei Gnu´s vor mir. Nachdem es auf die Straßenpassage ging legte ich eine flotte Sohle auf´s Parkett und konnte das ganze bis zum Ziel durchziehen. Ein Gnu war weg und das andere in Sichtweite. Fast hätte ich das andere noch bekommen – war dann aber 8 Sekunden vor mir im Ziel

Das es am Ende um Platz 1 – 3 ging wußte ich erst im Ziel …. Bin daher als Gesamt 2. Männer (1. AK) ins Ziel. Die Lady aus Brandenburg lief ca. 12 Sekunden vor mir ins Ziel. Im Ziel gab es dann einen Aal.

Fazit: Insgesamt super zufrieden mit der Performance. Einzig das schwimmen war alles andere als gut. Ab sofort muss mit Neo geschwommen werden wenn es erlaubt ist. Das unprofessionelle Auftreten ohne Neo hat heute den Sieg gekostet. Das Windschattengefahre heute tat der Aufholjagd auch nicht gut! Trotzdem beste Radzeit.

Morgenpost Marathon 10 Km Lauf

Nachdem ich jetzt wahnsinnige 5 Wochen den Runnerspoint 35 Minuten Plan auf 10 Km absolviert hab stand heute der 10 Kilometer Wettkampf an. Der Plan umfasst eigentlich 12 Wochen aber ein weiterer 10er Wettkampf ist irgendwie so spät nicht in Sicht. Also musste der Morgenpost 10er als schneller Lauf herhalten. Die Strecke mit den vielen Brücken ist nicht der Hit aber was solls.

Am Vorabend wurden noch alle Utensilien zurechtgelegt und auch  Cindys pinke Lidl Socken durften sich dazugesellen. Das pinke Laufshirt wurde mir dann geradezu aufgedrängt. Für den besonderen Tag gab´s also ein besonderes Outfit. Die gelben Neon Söckchen hängen einem ja irgendwann auch mal zum Hals raus!

Pünktlich um 9 trafen wir uns auf dem Parkplatz mit Christian. Nachdem ich die ersten lustigen, beschämenden und laut grölenden Kommentare erhielt kamen Zweifel am Outfit auf. Ein Wechselshirt war nicht vorhanden und so ging es im pinken Outfit weiter Richtung Start/Zielbereich.
Ab dem Einlaufen bekam ich die Blicke nicht mehr mit und konnte mich auf den Wettkampf konzentrieren. Also ab in den Eliteblock und die 4 Startreihe.

Punkt um 10 startete das riesen Startfeld des Morgenpost Marathons. Ich wurschtelte mich irgendwie durch das Feld und sprang von links nach rechts bis es dann auf der Brücke übersichtlich wurde. Ich versuchte mich an Mark zu orientieren.  Das Ziel konnte ich dann ab Kilometer 2 auf Acta legen und machte die Pace für 2 farbige Läuferinnen. Auf der Brücke hatte ich meine Arbeit getan und Sie zogen langsam vorbei. Eine Weile ging es in einer Gruppe weiter.

Nach der Teilung der 10er Strecke war alles irgendwie nicht mehr so schön. Ab und an überholten mich Läufer und die vor mir laufenden zogen etwas weg. Die Motivation war irgendwie im Keller und ich fühlte mich auch beim Blick auf die Uhr sehr langsam. Weiter ging es abermals über die Brücke und wieder zur Elbe hinunter. Überholenden Läufer waren weiterhin ein Thema. Das 8 Kilometer Schild, welches ich fast umgeschmissen hätte, war passiert. Jetzt noch den hässlichen Weg zum Palais hoch und über die s*** Albertbrücke mit dem Kopfsteinpflaster. Beim Blick auf die Uhr träumte ich dann noch von einer Sub 36.. Nachdem ich auf der Zielgeraden war nahm diese aber kein Ende und nix war mehr möglich.

Am Ende stand dann eine 36:18 zu buche. Insgesamt sicher eine gute Zeit aber ärgerlich!

Fazit: Die Brücken nerven, nicht 100% durchgezogen und am Ende die kleine Quittung bekommen. Das nächste mal ab nach Berlin zum Asics Lauf. Die Pinken Sachen trugen sich hervorragend. Neben laufenden Bierflaschen, einem nicht fliegenden Supermann und  dem Teufel war ich nicht der einzigste bekloppte.

Persönliche Bestzeit beim 10 Kilometer Lauf war es trotzem

11. Borsberglauf über 6,5 km

Am heutigen Feiertag stand ein kleines Event an. Zum ersten mal ging es heute zum Borsberglauf. Nach dem viel zu frühen Aufstehen am Feiertag ging es in die eisige Kälte raus. Die Anreise erfolgte zusammen mit Christian mit dem Auto. Nach ein paar Minuten waren wir schon im schönen Pillnitz angekommen und parkten das Auto ab. Nachdem wir jede Menge befreundete Läufer trafen hatten wir auch die Startnummern an unseren “Kleidchen” angeheftet.

Nach einer kurzen Regenerationsphase im warmen Auto machten wir uns auf zum Start. Der 17 km und 11 km Lauf starteten vor uns. Wir waren also die letzten die auf die schöne Strecke durften.

Mit ein wenig Verzögerung ging es los und rund 75 Läufer machten sich auf die Strecke zu  bewältigen. Ohne Streckenkenntnis ging ich unbefangen auf den Kurs. Vor mir machten sich zwei Läufer aus dem Staub die ich laufen ließ. Der erste Berg ließ auch nicht lang auf sich warten… Wohl oder übel ging es steil den Wald hinauf. Nachdem ich fast falsch abgebogen wäre holten mich die Streckenposten auf den richtigen Pfad zurück. Weiter ging es “locker” den Hang hinauf. Da die ersten beiden weg waren und der 3. Platz ziemlich sicher war nahm ich lockerer als sonst die nächsten Kilometer in Angriff.  Es ging über Stock und Stein, unter Bäumen ging es durch und an Schluchten vorbei. Dann erfolgte die Trailstrecke Berg ab. Von Fels zu Fels ging es immer weiter runter. Ein paar Spaziergänger sprangen zur Seite um nicht umgerannt zu werden.

Als dann langsam das Ende in Sicht war winkte mich der Polizist nach links wo es einen schönen Pflasterberg hoch ging. Bis dahin dachte ich es geht gemütlich die Straße entlang zum Ziel. Pustekuchen! Also nochmal hoch auf den Weinberg und die Aussicht genießen. Aber auch da war der schöne Lauf noch nicht zu Ende und es ging in Serpentinen kleine Pflasterwege nach unten. Nach einem steilen Stück auf Panzerplatten war es dann vollbracht.

Mit dem 3. Platz konnte ich mich gut anfreunden. War ein lockerer lustiger Lauf mit einer brutalen Strecke. Auf dem Podest gab es dann noch ein Startnummernband, ein Handtuch und ein paar Blumen die jetzt den Vorgarten zieren.

Fazit: 17 km möchte ich bei diesem Profil nicht rennen – 6,5 Km reichen daher locker – es war ja auch Ruhewoche. Danach wurden dann noch ein paar Autoaufkleber produziert.

37:00:00 beim Sportcheck Lauf in Leipzig

Die von uns schon 2 Wochen vorher geplante Teilnahme beim Sportcheck Lauf in Leipzig konnte fast ohne Probleme vollzogen werden. Da die Startgebühr von BMW übernommen wurde blieben nur die Spritkosten an uns hängen. Da der Audi am Vortag wegen technischer Probleme abgeschleppt werden muss ging es mit dem kleinen Citroen C2 samt 4 Menschen und 2 Hunden nach Leipzig.

Die Fahrt verlief problemlos. Bei der Anmeldung gab es dann nur noch L – Kleider T-Shirts. Aber Mitfahrer Christian bekam sogar ein getragenes ungewaschenes Shirt. Zum Glück hat keiner 25 Euro auf den Tisch gelegt … Nach Transpondersuchaktionen durch Nase Christian standen Cindy, Janet und Christian pünktlich 5 Minuten vor dem Start am Ende des großen 5 Km Startfeldes. Ich nahm meine Aufgabe als Hundepapa wahr und umsorgte die zwei kleinen süßen.

Nachdem Christian umgeknickt ist und locker auslief schaften Cindy und Janet nach einer Vielzahl von Überholmanövern ein supi zeit von unter 30 Minuten. Als alle da waren konnte ich mich langsam auf das 10 Km Rennen vorbereiten.

Ohne Aufwärmung ging es 15 Minuten vor dem Start in die erste Reihe. Es war gefühlt bitter kalt und die Regenwolken drohnten über dem Markplatz. Da der Akku von meinem Garmin abermals hinunter war lieh mir Christian kurzerhand sein Gerät. Durch tolle Einstellungen sollte ich virtuell gegen ein 36:30 Läufer laufen. Punkt 12 Uhr ertönte der Startschuss. Nach mehrmaligen betätigen der Starttaste am technischen Gerät ging nix mehr. Ab Meter 4 ging es ohne Hilfsmittel weiter und der virtuelle Spaß war im Eimer. Ich begab mich in eine 6 Mann Gruppe aus der wenig später eine 4 Mann Gruppe wurde. Nachdem ich nach ca. 5 KM nicht mehr folgen konnte lief ich allein meinem elend entgegen. Irgendwann rief ein Zuschauer: “Platz 17!.” Das war aufbauender als die dauernd applaudieren Leute hinter mir die die 1. Frau anfeuerten. Nachdem mich dann 2 Läufer überholten rechnete ich schon damit das auch noch die Frau von hinten kommt. Ich lief weiter und wartete auf das 9 Kilometerschild was meine einzige Orientierung an diesem Tag sein sollte. Irgendwann kam es endlich und ich bekam ein psychisches hoch. Die 2 mich überholenden Läufer waren noch in Reichweite. Die letzten Kräfte mobilisiert konnte ich mir meinen 17. Platz zurück holen. Auf der Uhr Stand etwas von 00:37:0X. Meine Gruppe bis Kilometer 5 kam bei 36:20 rein (war wohl zu schnell …). Ich sank wie ein Gläubiger auf den Boden und träumte von Cola… Diese holte ich mir dann ein paar Meter weiter an der Verpflegung.

 

Fazit: Gute Zeit, scheiss Technik und eine ausbaufähige Lasagne vom Italiener. Schön war´s in Leipzsch

Pulsnitzer Gesundheitslauf 2013 über 5 Km

Schnell die Familie eingepackt ging es am Freitag Nachmittag auf nach Pulsnitz. Nachdem der Transfershuttle uns zum Start gebracht hatte verbrachte ich eine gefühlte Ewigkeit bei der Nachmeldung. Noch rechtzeitig alle Startunterlagen bekommen machte ich mich auf zum Warmlaufen. Beim Einlaufen wurde der Start dann um 10 Minuten verschoben.
Die 10 Kilometer Läufer wurden auf die Strecke geschnickt. 5 Minuten später folgten wir 5er.
Ich sicherte mir einen Platz in der 1. Reihe und startete 18:10 in den Abend. Es ging gleich schnell los über sandige Wege nach oben. Der erste Läufer war schon jetzt weit weg und verabschiedete sich von allen anderen. Ich reihte mich auf Position 3 ein. In Schlagdistanz waren weitere Läufer hinter mir. Es ging hinunter und danach sofort auf Teer ordentlich hoch. In Weihnachtsmann – Stellung ging es hinauf auf den Schwedenstein. Überholende Läufer konnte ich vermeiden. Oben angekommen ging es über Feldwege hinab. Hier überholte mich ein “Berg – Ab – Läufer” der nicht zu halten war.
Jetzt galt es schnell Berg ab zu springen und ein Läufer zu distanzieren. Der 3. Platz war leider nicht mehr drin und so verteidigte ich meinen 4. Platz. Die lästige Strecke wurde mit Müller Milch Getränken und einem Pfefferkuchen belohnt.

Fazit: An Sieg war vor Ort nicht mehr zu denken.

Knappenmann 2011 – 1,9 km – 90 km – 21 km

Nachdem ich kurzfristig noch einen Startplatz für den Knappenmann bekommen hatte stand am vergangenen Wochenende dann doch noch die erste Mitteldistanz im Triathlon für mich dieses Jahr auf dem Programm. Einen Tag eher angereist machten wir es uns in einer Unterkunft gemütlich.

Am Wettkampftag ging es dann pünktlich 6:45 aus dem Bett. Nachdem die Startunterlagen abgeholt waren, das Rad in der Wechselzone verstaut war ging es auch schon fast los. Leider hat sich das Wasser im Vergleich zum Vortag sehr abgekühlt so das KEIN Neo Verbot war …  Das bedeutete für mich: “Das erste mal im Neo schwimmen!”

Dann Punkt 9 Uhr ging es los. Das gut 150 Mann starke Starterfeld machte sich auf die erste Distanz zu überwinden. Ich startete am Rande des getümmels und probierte den Neo aus. Die Meter bis zur ersten Boje waren endlos lang. Mit jedem Meter wurde es wärmer in der Zwangsjacke und ich sehnte mich nach der Wechselzone. Nachdem die erste Schwimmrunde absolviert war ging es kurz zum Landgang und gleich wider ins “kühle” Nass. Beim nächsten Landgang war das schwimmen erledigt und es kam zum schwierigen Teil.

Die Geschichte des Neo-Auszugs

Ab aus dem Wasser und den Strick runterziehen. Blöd nur wenn er bei der Hälfte klemmt und nicht weiter zu ziehen geht. Hilflos umherirrend sah ich Ralf: “Eh mach mal den Neo auf, der klemmt!”.
Ralf: “Ne das kann ich nicht da wird du disqualifiziert!”.. Franco: ” Okay…”…
Strick wider hoch gezogen und nochmals runter. Nix tut sich! Mist Scheisse! .. Irgendwie hab ich das Teil dann mit halbgeschlossenem Verschluss  doch noch vom Körper bekommen. Nach einiger Zeit in der Wechselzone hab ich es dann doch noch aufs Rad geschafft und fuhr die ersten Meter.

 

Die Strecke lies sich gut fahren und so konnte ich viele Positionen gut machen. Aus Respekt vor dem noch anstehenden Halbmarathon fuhr ich mein Tempo gleichmäßig und dosiert durch. Nachdem die 90 km Rad erledigt waren sollte der brutalste Teil des Triathlons folgen. Unter den Top 10 in der Wechselzone angekommen zog ich meine vergammelten Laufschuhe an und begab mich auf die Laufstrecke.

Ich lief locker los und sah leider weder vor noch hinter mir Läufer. Auch sonst flog maximal ein Vöglein vorbei und zwitscherte: “Noch 21 km Franco, das schaffst du nie!”. Die Moral war am Boden und der Weg noch lang. Nachdem die ersten Verpflegungsstellen durchlaufen waren und mein Standardspruch: “Schwamm und Cola” wie Butter von den Lippen flossen war die erste Runde geschafft. Es lief gut und so erhöhte ich das Tempo zur ersten Runde. Ohne Uhr war mein einziger Motivator Christian der in Schlagdistanz irgendwo vor mir lief. An den Wenden kam ich langsam näher und so holte ich gegen Anfang der letzten Runde alles aus mir raus. Nach ca. 17 km konnte ich Christian einholen und lief auf der letzten Rille. Erste beginnende Krämpfe im linken Oberschenkel kündigten sich an. In der letzten halben Runde verlor ich dann noch 2 Positionen und kam überglücklich nach 2:25 h als 15. (4. AK) ins Ziel.

Eine Super Veranstaltung und ich freue mich auf nächstes Jahr )

Jetzt gilt es über den Winter die alte Radform aufzubauen, Neo An-/Ausziehen üben und Laufen Laufen Laufen. Mit einer ordentlichen Schwimmtechnik sollte dann auch die Schwimmzeit ordentlich verbessert werden. In allen Bereichen ist noch Luft nach vorn )

Rund um Köln 2010

Radrennen ” Rund um Köln ” Jedermannrennen GCC

Kurz und knapp das wichtigste:

Bei schönstem Wetter ging es pünktlich 9:30 los. In dem gut 1500 Mann großen Starterfeld musste wir nur ca. 250 Fahrer überholen um an die Spitze zu gelangen. Nach 8 km war es gepackt und wir fuhren an der Spitze.

Bei Kilometer 60 verpennte ich total den Berg und fuhr von Posi Ü50 rein. Oben angekommen fand ich mich in einer 2. Gruppe wieder. Der Abstand zur 1. war nicht viel und so rollte alles aber wieder zusammen.

Christian hatte Reifenschaden und fiel aus. Gerit konnte nach Sturz zwar noch das Rennen beenden aber nicht mehr ins Renngeschehen eingreifen. Nach unzähligen Attacken kamen wir irgendwann beim zweiten mal

Bensberg an. Vor mir stürzte ein Fahrer auf der schmalen Pflasterstraße. Ich hatte Glück im Unglück und konnte weiterfahren. Michi musste wie viele andere Absteigen und “Flandern – typisch” den Fussmarsch antreten.

 

Bei Kilometer 105 eine erneute Attacke. Mit einem Fahrer von Corratec Cyclepower kamen wir gut weg. Dannach rollten wir auf eine große Gruppe der 70er Runde auf. Diese hängte sich an uns dran und so wurde unser

Feld leider wieder herangezogen. Dann ging es langesam Richtung Ziel. Ungefähr 5 km vorm Ziel attackierte Jos Wolkamp und dahinter 3 weitere Fahrer. Ich sah meine Chance und ging hinterher, fuhr an der Gruppe vorbei und

fuhr mit Jos Richtung Ziel. Es sah gut aus. Bei 300 Metern allerdings war es aus und das Feld kam. Renzo setzte sich im Sprint durch und ich konnte noch den 8. Platz ins Ziel bringen.

 

So nah dran überwiegt aber die Enttäuschung und als kleines Trostpflaster gab es noch den 1. Platz in der Altersklasse. In anbetracht unserer dezimierten Mannschaft haben wir mit dem Sieg des Rennens, Sieg AK Männer und den ersten

Platz in der Teamwertung noch das Maximum rausgeholt.

Mit Gips ins Saisonende… Shit Happens

Saisonende! Es ist vollbracht und die Saison 2009 liegt hinter uns. Im großen und ganzen war sie für mich sehr Erfolgreich und ich konnte einige kleine und große Siege einfahren. Ein richtiges Saisonfazit mit Zahlen und Fakten werde ich bald noch niederschreiben.

Wie die meisten sicher schon Wissen hab ich mir zum Saisonende eine Kahnbeinfraktur am Handgelenk zugezogen. Nach ein paar Tagen und unzähligen Stunden im Wartezimmer hab ich jetzt für nächsten Mittwoch einen Op Termin bekommen. Eine kleine Schraube wird von da an das Kahnbein zusammenhalten und mich hoffentlich schnell wieder arbeits-/radfahrfähig machen.

Ich denke das in ca. 2 Monaten die ganze Sache gegessen ist und ich diesen lästigen Gips los habe. Ist echt ein grauen sich nichtmal ein Brötchen aufschneiden zu können. Zur Zeit ist echt der Wurm drin….